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11.07.2010 - Kurzes Gewitter, große Folgen |
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Am vergangenen Sonntagnachmittag zogen bedrohliche Wolken am Himmel über Donaueschingen zusammen. Gegen 18.00 Uhr ging es dann los und ein kurzes aber heftiges Gewitter entlud sich über dem Stadtgebiet.
Die großen Regenmengen brachten in einigen Bereichen in kürzester Zeit die Kanalisation an ihre Aufnahmegrenzen. Abwasserschachtdeckel wurden auf die Straßen gedrückt und in einigen Gebäuden konnten die Regenrinnen das Wasser nicht mehr davon abhalten, in den Innenraum einzudringen. Die Feuerwehr wurde zunächst nach Aufen mit dem Stichwort "Wasser im Keglerheim" alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Wassermassen auf der Hauptstraße gestaut waren und nicht abfließen konnten. Vor dem Gebäude wurden die Schächte gereinigt und das Wasser konnte daraufhin regulär abfließen. Innerhalb weniger Minuten wurden über die Leitstelle vier weitere Einsatzstellen gemeldet. Die Zentrale in der Hauptfeuerwache disponierte die Fahrzeuge zu den einzelnen Alarmzielen. Unter anderem stand das Lager des Donaucenters, ein Hauskeller und eine Tiefgarage unter Wasser. Nach der Reinigung der Schächte und Absaugmaßnahmen konnten diese Einsatzstellen zügig abgearbeitet werden. Etwas mehr Probleme verursachte die viel befahrenen Hagelrainstraße, die auf Höhe der Mühlenbrücke vollständig überflutet war. Die Feuerwehr sperrte zunächst die Straße, reinigte auch hier die Abwasserschächte, um ein Abfließen zu ermöglichen. Später am Abend wurde schließlich noch ein umgestürzter Baum gemeldet, der von der Abteilung Stadt sachgemäß zerlegt und entfernt wurde.
Text: Feuerwehr
Bild: Hornfix Presseservice
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